Donnerstag, 27. März 2014

pflanzenöl als treibstoff - interessenten gesucht

auf initiative des katholischen bildungswerkes kbw hürm hielt wolfgang löser in inning vor einigen wochen einen vortrag über energie-autharkie in der landwirtschaft. löser bewirtschaftet einen energieautharken bauernhof in der nähe von streitdorf. kurt faißner verfasste für ihn das buch "der energierebell".

in sachen treibstoff-versorgung ist der anbau von sonnenblumen heute durchaus kostendeckend. bei einem ertrag von ca. 1000 l öl bei einem treibstoffpreis von eur 1,35 liegt der rohertrag bei ca. eur 1.350,-. dazu fallen ca. 2000 kg eiweiss-futter an.

das projekt "pflanzenöl als treibstoff" wirft viele fragen auf:

+ welche sonnenblumen-sorten sind geeignet? das öl sollte einen stockpunkt von ca. -15 grad besitzen. es gibt ca. 20 geeignete sorten.

+ wie produziere ich am besten sonnenblumen? anbau, pflanzenschutz, düngung, ernte

+ muss die saat getrocknet und gereinigt werden?

+ wo kann ich die sonnenblumen lagern?

+ wo kann ich die kerne pressen lassen? wie muss ich das öl lagern? wie lange ist das öl haltbar?

+ wie muss ein dieselmotor umgebaut werden, damit er mit reinem pflanzenöl betrieben werden kann? löser praktiziert nur mehr ein-tank-lösungen. in der regel wird eine stärkere treibstoffpumpe eingebaut, die einspritzelektronik umprogrammiert und evtl. die einspritzdüsen geändert.

da es einfacher ist, diese fragen gemeinsam anzugehen, suche ich auf diesen weg interessenten, die an einem solchen projekt interessiert sind. haben sie interesse? dann bitte bei mir melden unter stratem@gmx.net

Montag, 17. März 2014

zwei erdbeben erschüttern hürm

17.3.2014

zwei erdbeben erschüttern hürm.

um 17.09 uhr wird ein erdbeben der stärke 2,5 mit epizentrum pielachhäuser/haunoldstein wahrgenommen. ein weiteres beben folgt um 21.33 uhr, stärke 3,2, epizentrum obergraben, hafnerbach.

quelle: zamg

Donnerstag, 6. März 2014

gebrauchsabgabe für abwassergenossenschaften

die gemeinde hürm schreibt sechs abwassergenossenschaften im gemeindegebiet die sog. gebrauchsabgabe vor. sie beträgt eur 28,- pro angefangenen 100 m. damit soll die benutzung öffentlicher flächen "besteuert" werden. interessanterweise betrifft das alle infrastruktur-leitungen ausgenommen die telefonkabel.


emotional betrachtet hat hans hollaus recht. die abwassergenossenschaften in den orten haben ihre abwassernetze samt kläranlage selbst organisiert und finanziert. sie haben der gemeinde viel arbeit und verantwortung abgenommen. und viele grundbesitzer haben akzeptiert, dass der kanal auf ihrem privatgrund verlegt wurde und nicht auf öffentlichen flächen. in der regel sind deshalb die "kanalgebühren" in diesen dörfern auch niedriger. diese lösung ist eine win-win-situation für gemeinde und dorf-bewohner.

andererseits steht land und gemeinde unter horrendem finanziellen druck. beim ertrag von ein paar hundert euros ist der verwaltungsaufwand bald höher als der ertrag. das problem ist vielmehr, wenn die gemeinde irgendwo nachgibt, dann werden auch die strom- und gasnetzbetreiber alles dran setzen, diese gebrauchsabgabe auszuhebeln. um welche summe es da geht, kann ich nur vermuten. und da wäre noch der druck vom land. wenn bestimmte gebühren und abgaben nicht eingehoben werden, werden bestimmte gelder vom land nicht mehr fließen.

dass sich die gemeindehaftungen auf die zinssätze der kredite ausgewirkt haben, kann ich nicht bestätigen. als der kredit für die wgsa in seeben ausgehandelt wurde, war eine gemeindehaftung noch kein thema.