Donnerstag, 27. November 2014

was-wäre-wenn-phase

irgendwann kommt die frage mit dem unintelligenten was-wäre-wenn-kürzel.

was würde sich ändern, wenn es in hürm eine alternative liste gäbe? mit ideologischen scheuklappen betrachtet nichts. ohne scheuklappen gibts ein paar themen, die die övp irgendwie vermeidet.

andererseits wenn es zwei wahlwerbende gruppen gibt, da könnt es ja auch sein, dass plötzlich ganz viel gestritten wird. da ist es schon viel viel besser, es wird nicht gestritten.

zurück zum thema: was wäre wenn sich eine neue wahlwerbende gruppe mit den jagdpächtern zusammensetzt und darüber diskutiert, unter welchen umständen bei der niederwildjagd auf die verwendung von bleischrot verzichtet werden kann. beim eintrag von blei ist die jagd eine der größten emissionsquellen. elektriker-lot darf nur mehr sehr geringe mengen enthalten, in benzin wurde es schon vor langer zeit verboten, auch auf unseren reifen mussten die bleiwuchtgewichte abmontiert werden.

es ist sehr unwahrscheinlich, dass es in einer gemeinde, wo ein sehr jagdfreundlicher (den bürgermeister stellender) bund (um den begriff jägerschutzbund zu vermeiden) von bauern mitgliedsbeiträge einhebt (die von einzelnen als schutzgeld bezeichnet werden), zu einer diskussion über die möglichkeit einer bleifreien jagd kommt.

blinde flecken gibts bei der hürmer övp mehrere.  


Sonntag, 23. November 2014

interesse

ein gewisses interesse scheint da zu sein. der blog hält bei 450 besuchern. freiwillige haben sich noch keine gemeldet. manchmal ist eine idee gut, aber die leute hinter der idee werden nicht akzeptiert. an mir soll ein solches projekt aber nicht scheitern. wenn eine neue wahlwerbende gruppe kommt und das aus demokratischer sicht akzeptabel ist, könnt ihr von mir gerne eine untersttzungserklärung haben. vielleicht melden sich dann ein paar freiwillige mehr.

Donnerstag, 20. November 2014

konkretes projekt

wie könnte ein konkretes projekt für eine zweite wahlwerbende gruppe in hürm ausschauen?

im vordergrund steht, bürger mit besonderen kompetenzen für die gemeindearbeit zu gewinnen.

alleine ist ein solches projekt nicht zu stemmen. eine aktivisten-gruppe von 3 bis 4 leuten wäre toll.

finanzierung ist gesichert. wenn ein solches projekt zustande kommt, stelle ich gerne bis zu eur 500,- für materialaufwand, porto und organisation zur verfügung.

im ersten schritt soll die bevölkerung mit der problematik konfrontiert und eingeladen werden, das projekt mit unterstützungserklärungen und nominierungen für den gemeinderat zu unterstützen.

im zweiten schritt werden die unterstützungserklärungen gesammelt, vorausgesetzt es ist absehbar, dass genug zustande kommen. gleichzeitig werden alle nominierten gefragt, ob sie für eine nominierung auf einer "liste der bürger" zur verfügung stehen. es wird niemand von vornherein ausgeschlossen. eine mitgliedschaft bei anderen parteien oder parteinahen organisationen ist kein hindernis. die wahl trifft letztendlich der wähler bei der wahl. es ist daher nicht ausgeschlossen, dass leute, die den grünen, den blauen oder den roten nahestehen, über diese liste auch im gemeinderat vertreten sind.

sollte es gelingen, ausreichend unterschriften zu sammeln und nominierungen für die liste zu finden, steht einem antritt zur wahl nichts mehr im weg.

wie gesagt, wenn ein solches projekt zustande kommen soll, muss es bis 17.12. um 12.00 uhr stehen.

die derzeit im raum stehende frage ist: finden sich 3 bis 4 leute, die bereit sind, ein solches projekt zu stemmen? wenn sie dazu bereit sind, sie erreichen mich unter 0699 10 54 98 98 oder hans.kreimel(a)aon.at

Montag, 17. November 2014

mal was ganz grundsätzliches

was ist der eigentliche sinn eines gemeinderats? ein rat von bürgern, die entscheidungen für die gemeinde fällen. demokratisch und nachhaltig natürlich.

wie schafft man es, die kompetentesten bürger einer gemeinde für eine mitarbeit in der gemeinde zu motivieren? da geht es jetzt nicht um das bewusste kaltstellen von leuten an unwählbarer stelle, die als kandidaten in einer roten, blauen oder grünen wahlwerbenden gruppe erheblichen shaden für die övp anrichten könnten.

wie ist das mit kompetenten gemeindebürgern, die nicht von övp-bünden nominiert werden? wie erreicht man leute, die sich nicht an eine partei binden wollen, auch wenn es nur im zuge einer kandidatur für eine wahl ist?

aus meiner zeit als gemeinderat von 1990 bis 1995 hab ich die erfahrung mitgenommen, dass es wichtig ist, dass möglichst viele bürger zumindest eine periode im gemeinderat tätig sind, um einblick in die gemeindearbeit und die damit verbundenen konflikte zu bekommen. auch die art wie entscheidungen zu stande kommen und beeinflusst werden, ist durchaus lehrreich.

reicht es uns, wenn eine gemeinde wie hürm von einem "freundeskreis" regiert wird?

Donnerstag, 13. November 2014

gemeinderatswahl in huerm

hatte gestern ein längeres gespräch mit kommunalpolitischem hintergrund. am 25.1. sind gemeinderatswahlen in nö.. in hürm scheint es, dass nur eine wahlwerbende gruppe zur wahl antritt. halte ich irgendwie für ein demokratiepolitisches armutszeugnis.

jetzt frag ich mich: bin ich der einzige, den das stört, oder gibts da mehrere, die sich nicht nur ärgern, sondern auch was dagegen tun wollen.

bist du bereit, das antreten einer zweiten im wesentlichen parteiunabhängigen liste bei der gemeinderatswahl in hürm zu unterstützen? kennst du jemand, der diese idee gerne unterstützen würde?

meines wissens sind noch etwa vier wochen zeit, um eine evtl. kandidatur zu organisieren. wenn interesse besteht, ist eine gewisse eile angesagt.

wie denkt ihr grundsätzlich darüber?

das teilen dieses inhaltes mit anderen hürmern ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht.