Montag, 9. September 2013

nön-artikel rücktritt der spö-gemeinderäte

in der ausgabe 36/2013 berichtet die nön melker zeitung über den rückzug zweier gemeinderäte.


ich gestehe, dass ich ein gewisses verständnis habe. wenn jemand einen full-time-job hat, eine junge familie, in mehreren organisationen aktiv ist und dann vielleicht in der gemeinde in ausschüsse entsandt wird, die häufig auch unter tags termine erfüllen müssen, dann wird eine solche funktion schnell zur last. besonders, wenn man sie ernst nehmen will. ein funktion zu haben, und dann (verständlicherweise) eh nie da zu sein, das macht nicht wirklich spass. es sei denn, man sammelt funktionen wie andere bierdeckel.

mit zwei mandaten zu glauben, viel in einer gemeinde bewegen zu können, halte ich für sehr ambitioniert. bei einer 17:2-übermacht fungiert man bestenfalls gewollt oder ungewollt als ideengeber für die schwarzen. da gehört auch einiges an anstrengung dazu, überhaupt öffentlich wahrgenommen zu werden.

ich hoffe jedenfalls, dass die hürmer bevölkerung bei der nächsten gemeinderatswahl wieder zumindest aus zwei verschiedenen parteien wählen kann. sonst könnten wir sie uns gleich sparen.

1 Kommentar:

  1. Den Gemeindebediensteten in Niederösterreich wurde für 2013 eine Anhebung ihrer Löhne und Gehälter verweigert. Wie auch in den anderen Bundesländern erbringen die niederösterreichischen Gemeindebediensteten unverzichtbare Leistungen für die Bevölkerung.
    Leider werden diese Leistungen von der Dienstgeberseite nicht honoriert. Während sich die Politik für das Jahr 2013 eine Erhöhung ihrer Bezüge um 1,8 % vergönnt hat, wurde bei den Gemeindebediensteten zum Kahlschlag angesetzt. Für sie soll es bei einer Nulllohnrunde bleiben.
    Daher wurde für den 17. September 2013 eine Großdemonstration in St. Pölten angesetzt. Mit dem so genannten DA-Day wird auf diese Situation aufmerksam gemacht und die Politik aufgefordert, die Leistungen der Gemeindebediensteten angemessen zu honorieren.
    Wann: 17. September 2013, 09:00 Uhr
    Wo: Rathausplatz, St. Pölten
    Zeigen Sie Ihre Solidarität mit den KollegInnen indem Sie am 17. September dabei sind, diese E-Mail an Freunde und Bekannte weiterleiten oder sie auf Facebook zur Demonstration einladen.
    09:00 Uhr Treffpunkt und Start der Demo
    10:30 Uhr Abmarsch zum Landhaus St. Pölten
    11:00 Uhr Eintreffen am Landhausplatz
    11:15 Uhr Abschlusskundgebung

    Um auf ihre Situation aufmerksam zu machen, haben sich bereits am 24. Juni 2013 6.492 Gemeindebedienstete in 125 Gemeinden an mehrstündigen Bedienstetenversammlungen beteiligt. Weiters haben 8.193 Gemeindebedienstete aus 153 Gemeinden mit Unterschrift ihr Recht auf eine Erhöhung der Bezüge gefordert. Bisher hat es allerdings keinerlei Einlenken von der Dienstgeberseite gegeben.
    Die Gemeindebediensteten in Niederösterreich fordern eine gerechte Lohnerhöhung, die einen Realllohnverlust zumindest abfedert. Ähnlich wie ihre KollegInnen in anderen Bundesländern deren Bezüge 2013 erhöht wurden, wollen sie für ihre Leistungen fair bezahlt werden.
    Helfen Sie uns, unseren Forderungen Gewicht zu verleihen. Seien Sie am 17. September dabei!

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