ich wünsche ein friedliches weihnachtsfest und ein erfolgreiches jahr 2015!
Dienstag, 23. Dezember 2014
Freitag, 19. Dezember 2014
kandidatur verpasst
blöderweise wurde die zahl der notwendigen unterstützungserklärungen für eine bürgerliste nur knapp verpasst. andererseits gibt es eh schon eine zweite wahlwerbende gruppe, also schien es auch nicht sinnvoll, sich da noch gegenseitig das wasser abzugraben. im gemeindewahlrecht ist so wurde erklärt, noch eine nachreichefrist bis ende dezember vorgesehen. so hoffe ich, dass sich noch ein paar kandidaten für die spö-liste finden. zu einer öffnung wie in steinakirchen wird es vermutlich jetzt nicht mehr kommen. ein bissel frischer wind hätte hürm nicht geschadet.
Donnerstag, 11. Dezember 2014
Mittwoch, 3. Dezember 2014
ziel erreicht
ziel erreicht, allerdings ohne mein zutun.
wie in der aktuellen melker zeitung nachzulesen, kandidiert engelbert schachner für die spö bei der gemeinderatswahl im jänner. laut bezirksobmann günther sidl hat schachner schon erfahrung in der parteiarbeit in st. pölten gesammelt. hoffentlich finden sich noch ein paar weitere kandidaten. wäre schade, wenn stimmen für drei oder vier sitze im gemeinderat zustande kommen, aber mangels kandidaten nicht besetzt werden können.
ich ziehe meine bemühungen, eine weitere wahlwerbende gruppe in hürm zu finden, zurück. was nicht heißt, dass ich eine weitere interessante gruppe unterstützen würde. allerdings ist die zeit kurz und ein diesbezügliches geschenk vom christkind erwarte ich mir nicht. käme auch etwas zu spät.
inzwischen hab ich erfahren, dass es auf die paar tonnen blei, die die grünen ballermänner in der landschaft solidarisch verteilen, gar nicht ankommt. auf die bleiwuchtgewichte auf meinen rädern, die nach verwendung abgenommen und ordnungsgemäß entsorgt werden, wär es auch nicht angekommen. hinter den reifenwuchtgewicht-herstellern steht halt keine staatstragende lobby und so werden uns die bleikügelchen auch weiterhin um die ohren fliegen. oder einschläge in meinem fenster hinterlassen. was mir ja schon mal passiert ist. das foto findet sich im blog kritisches weidwerk unter folgendem link
http://kritisches-weidwerk.blogspot.co.at/2012/01/schroteinschuss-in-fensterscheibe.html
wie in der aktuellen melker zeitung nachzulesen, kandidiert engelbert schachner für die spö bei der gemeinderatswahl im jänner. laut bezirksobmann günther sidl hat schachner schon erfahrung in der parteiarbeit in st. pölten gesammelt. hoffentlich finden sich noch ein paar weitere kandidaten. wäre schade, wenn stimmen für drei oder vier sitze im gemeinderat zustande kommen, aber mangels kandidaten nicht besetzt werden können.
ich ziehe meine bemühungen, eine weitere wahlwerbende gruppe in hürm zu finden, zurück. was nicht heißt, dass ich eine weitere interessante gruppe unterstützen würde. allerdings ist die zeit kurz und ein diesbezügliches geschenk vom christkind erwarte ich mir nicht. käme auch etwas zu spät.
inzwischen hab ich erfahren, dass es auf die paar tonnen blei, die die grünen ballermänner in der landschaft solidarisch verteilen, gar nicht ankommt. auf die bleiwuchtgewichte auf meinen rädern, die nach verwendung abgenommen und ordnungsgemäß entsorgt werden, wär es auch nicht angekommen. hinter den reifenwuchtgewicht-herstellern steht halt keine staatstragende lobby und so werden uns die bleikügelchen auch weiterhin um die ohren fliegen. oder einschläge in meinem fenster hinterlassen. was mir ja schon mal passiert ist. das foto findet sich im blog kritisches weidwerk unter folgendem link
http://kritisches-weidwerk.blogspot.co.at/2012/01/schroteinschuss-in-fensterscheibe.html
Donnerstag, 27. November 2014
was-wäre-wenn-phase
irgendwann kommt die frage mit dem unintelligenten was-wäre-wenn-kürzel.
was würde sich ändern, wenn es in hürm eine alternative liste gäbe? mit ideologischen scheuklappen betrachtet nichts. ohne scheuklappen gibts ein paar themen, die die övp irgendwie vermeidet.
andererseits wenn es zwei wahlwerbende gruppen gibt, da könnt es ja auch sein, dass plötzlich ganz viel gestritten wird. da ist es schon viel viel besser, es wird nicht gestritten.
zurück zum thema: was wäre wenn sich eine neue wahlwerbende gruppe mit den jagdpächtern zusammensetzt und darüber diskutiert, unter welchen umständen bei der niederwildjagd auf die verwendung von bleischrot verzichtet werden kann. beim eintrag von blei ist die jagd eine der größten emissionsquellen. elektriker-lot darf nur mehr sehr geringe mengen enthalten, in benzin wurde es schon vor langer zeit verboten, auch auf unseren reifen mussten die bleiwuchtgewichte abmontiert werden.
es ist sehr unwahrscheinlich, dass es in einer gemeinde, wo ein sehr jagdfreundlicher (den bürgermeister stellender) bund (um den begriff jägerschutzbund zu vermeiden) von bauern mitgliedsbeiträge einhebt (die von einzelnen als schutzgeld bezeichnet werden), zu einer diskussion über die möglichkeit einer bleifreien jagd kommt.
blinde flecken gibts bei der hürmer övp mehrere.
was würde sich ändern, wenn es in hürm eine alternative liste gäbe? mit ideologischen scheuklappen betrachtet nichts. ohne scheuklappen gibts ein paar themen, die die övp irgendwie vermeidet.
andererseits wenn es zwei wahlwerbende gruppen gibt, da könnt es ja auch sein, dass plötzlich ganz viel gestritten wird. da ist es schon viel viel besser, es wird nicht gestritten.
zurück zum thema: was wäre wenn sich eine neue wahlwerbende gruppe mit den jagdpächtern zusammensetzt und darüber diskutiert, unter welchen umständen bei der niederwildjagd auf die verwendung von bleischrot verzichtet werden kann. beim eintrag von blei ist die jagd eine der größten emissionsquellen. elektriker-lot darf nur mehr sehr geringe mengen enthalten, in benzin wurde es schon vor langer zeit verboten, auch auf unseren reifen mussten die bleiwuchtgewichte abmontiert werden.
es ist sehr unwahrscheinlich, dass es in einer gemeinde, wo ein sehr jagdfreundlicher (den bürgermeister stellender) bund (um den begriff jägerschutzbund zu vermeiden) von bauern mitgliedsbeiträge einhebt (die von einzelnen als schutzgeld bezeichnet werden), zu einer diskussion über die möglichkeit einer bleifreien jagd kommt.
blinde flecken gibts bei der hürmer övp mehrere.
Sonntag, 23. November 2014
interesse
ein gewisses interesse scheint da zu sein. der blog hält bei 450 besuchern. freiwillige haben sich noch keine gemeldet. manchmal ist eine idee gut, aber die leute hinter der idee werden nicht akzeptiert. an mir soll ein solches projekt aber nicht scheitern. wenn eine neue wahlwerbende gruppe kommt und das aus demokratischer sicht akzeptabel ist, könnt ihr von mir gerne eine untersttzungserklärung haben. vielleicht melden sich dann ein paar freiwillige mehr.
Donnerstag, 20. November 2014
konkretes projekt
wie könnte ein konkretes projekt für eine zweite wahlwerbende gruppe in hürm ausschauen?
im vordergrund steht, bürger mit besonderen kompetenzen für die gemeindearbeit zu gewinnen.
alleine ist ein solches projekt nicht zu stemmen. eine aktivisten-gruppe von 3 bis 4 leuten wäre toll.
finanzierung ist gesichert. wenn ein solches projekt zustande kommt, stelle ich gerne bis zu eur 500,- für materialaufwand, porto und organisation zur verfügung.
im ersten schritt soll die bevölkerung mit der problematik konfrontiert und eingeladen werden, das projekt mit unterstützungserklärungen und nominierungen für den gemeinderat zu unterstützen.
im zweiten schritt werden die unterstützungserklärungen gesammelt, vorausgesetzt es ist absehbar, dass genug zustande kommen. gleichzeitig werden alle nominierten gefragt, ob sie für eine nominierung auf einer "liste der bürger" zur verfügung stehen. es wird niemand von vornherein ausgeschlossen. eine mitgliedschaft bei anderen parteien oder parteinahen organisationen ist kein hindernis. die wahl trifft letztendlich der wähler bei der wahl. es ist daher nicht ausgeschlossen, dass leute, die den grünen, den blauen oder den roten nahestehen, über diese liste auch im gemeinderat vertreten sind.
sollte es gelingen, ausreichend unterschriften zu sammeln und nominierungen für die liste zu finden, steht einem antritt zur wahl nichts mehr im weg.
wie gesagt, wenn ein solches projekt zustande kommen soll, muss es bis 17.12. um 12.00 uhr stehen.
die derzeit im raum stehende frage ist: finden sich 3 bis 4 leute, die bereit sind, ein solches projekt zu stemmen? wenn sie dazu bereit sind, sie erreichen mich unter 0699 10 54 98 98 oder hans.kreimel(a)aon.at
im vordergrund steht, bürger mit besonderen kompetenzen für die gemeindearbeit zu gewinnen.
alleine ist ein solches projekt nicht zu stemmen. eine aktivisten-gruppe von 3 bis 4 leuten wäre toll.
finanzierung ist gesichert. wenn ein solches projekt zustande kommt, stelle ich gerne bis zu eur 500,- für materialaufwand, porto und organisation zur verfügung.
im ersten schritt soll die bevölkerung mit der problematik konfrontiert und eingeladen werden, das projekt mit unterstützungserklärungen und nominierungen für den gemeinderat zu unterstützen.
im zweiten schritt werden die unterstützungserklärungen gesammelt, vorausgesetzt es ist absehbar, dass genug zustande kommen. gleichzeitig werden alle nominierten gefragt, ob sie für eine nominierung auf einer "liste der bürger" zur verfügung stehen. es wird niemand von vornherein ausgeschlossen. eine mitgliedschaft bei anderen parteien oder parteinahen organisationen ist kein hindernis. die wahl trifft letztendlich der wähler bei der wahl. es ist daher nicht ausgeschlossen, dass leute, die den grünen, den blauen oder den roten nahestehen, über diese liste auch im gemeinderat vertreten sind.
sollte es gelingen, ausreichend unterschriften zu sammeln und nominierungen für die liste zu finden, steht einem antritt zur wahl nichts mehr im weg.
wie gesagt, wenn ein solches projekt zustande kommen soll, muss es bis 17.12. um 12.00 uhr stehen.
die derzeit im raum stehende frage ist: finden sich 3 bis 4 leute, die bereit sind, ein solches projekt zu stemmen? wenn sie dazu bereit sind, sie erreichen mich unter 0699 10 54 98 98 oder hans.kreimel(a)aon.at
Montag, 17. November 2014
mal was ganz grundsätzliches
was ist der eigentliche sinn eines gemeinderats? ein rat von bürgern, die entscheidungen für die gemeinde fällen. demokratisch und nachhaltig natürlich.
wie schafft man es, die kompetentesten bürger einer gemeinde für eine mitarbeit in der gemeinde zu motivieren? da geht es jetzt nicht um das bewusste kaltstellen von leuten an unwählbarer stelle, die als kandidaten in einer roten, blauen oder grünen wahlwerbenden gruppe erheblichen shaden für die övp anrichten könnten.
wie ist das mit kompetenten gemeindebürgern, die nicht von övp-bünden nominiert werden? wie erreicht man leute, die sich nicht an eine partei binden wollen, auch wenn es nur im zuge einer kandidatur für eine wahl ist?
aus meiner zeit als gemeinderat von 1990 bis 1995 hab ich die erfahrung mitgenommen, dass es wichtig ist, dass möglichst viele bürger zumindest eine periode im gemeinderat tätig sind, um einblick in die gemeindearbeit und die damit verbundenen konflikte zu bekommen. auch die art wie entscheidungen zu stande kommen und beeinflusst werden, ist durchaus lehrreich.
reicht es uns, wenn eine gemeinde wie hürm von einem "freundeskreis" regiert wird?
wie schafft man es, die kompetentesten bürger einer gemeinde für eine mitarbeit in der gemeinde zu motivieren? da geht es jetzt nicht um das bewusste kaltstellen von leuten an unwählbarer stelle, die als kandidaten in einer roten, blauen oder grünen wahlwerbenden gruppe erheblichen shaden für die övp anrichten könnten.
wie ist das mit kompetenten gemeindebürgern, die nicht von övp-bünden nominiert werden? wie erreicht man leute, die sich nicht an eine partei binden wollen, auch wenn es nur im zuge einer kandidatur für eine wahl ist?
aus meiner zeit als gemeinderat von 1990 bis 1995 hab ich die erfahrung mitgenommen, dass es wichtig ist, dass möglichst viele bürger zumindest eine periode im gemeinderat tätig sind, um einblick in die gemeindearbeit und die damit verbundenen konflikte zu bekommen. auch die art wie entscheidungen zu stande kommen und beeinflusst werden, ist durchaus lehrreich.
reicht es uns, wenn eine gemeinde wie hürm von einem "freundeskreis" regiert wird?
Donnerstag, 13. November 2014
gemeinderatswahl in huerm
hatte gestern ein längeres gespräch
mit kommunalpolitischem hintergrund. am 25.1. sind gemeinderatswahlen in
nö.. in hürm scheint es, dass nur eine wahlwerbende gruppe zur wahl
antritt. halte ich irgendwie für ein demokratiepolitisches
armutszeugnis.
jetzt frag ich mich: bin ich der einzige, den das stört, oder gibts da mehrere, die sich nicht nur ärgern, sondern auch was dagegen tun wollen.
bist du bereit, das antreten einer zweiten im wesentlichen parteiunabhängigen liste bei der gemeinderatswahl in hürm zu unterstützen? kennst du jemand, der diese idee gerne unterstützen würde?
meines wissens sind noch etwa vier wochen zeit, um eine evtl. kandidatur zu organisieren. wenn interesse besteht, ist eine gewisse eile angesagt.
wie denkt ihr grundsätzlich darüber?
das teilen dieses inhaltes mit anderen hürmern ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht.
jetzt frag ich mich: bin ich der einzige, den das stört, oder gibts da mehrere, die sich nicht nur ärgern, sondern auch was dagegen tun wollen.
bist du bereit, das antreten einer zweiten im wesentlichen parteiunabhängigen liste bei der gemeinderatswahl in hürm zu unterstützen? kennst du jemand, der diese idee gerne unterstützen würde?
meines wissens sind noch etwa vier wochen zeit, um eine evtl. kandidatur zu organisieren. wenn interesse besteht, ist eine gewisse eile angesagt.
wie denkt ihr grundsätzlich darüber?
das teilen dieses inhaltes mit anderen hürmern ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht.
Mittwoch, 6. August 2014
mein brief an die politik
nach der veranstaltung in inning hat mir thomas die aufforderung düringers, der politik einen brief zu schreiben, übermittelt. so wie thomas am 4.7. bin ich am 10.7. dem wunsch nachgekommen. die reaktion war bisher weniger als null. keine empfangsbestätigung, keine rückmeldung, nix. auch auf nachfrage und die bitte, zumindest zu bestätigen, dass sie den text erhalen haben, wieder null reaktion.
ich will euch den text aber nicht vorenthalten. gute unterhaltung!
ich will euch den text aber nicht vorenthalten. gute unterhaltung!
liebe politik(er)
gerne folge ich der einladung rolands, euch einen lieben brief zu
übermitteln. wenngleich ich mich frage, wer oder was seid ihr eigentlich? wozu
seid ihr da? als unsere vorfahren sesshaft wurden, galt es eine vielzahl an
problemen des zusammenlebens zu lösen. was ist seit dieser geburtsstunde der
politik aus ihr geworden? ihre kernaufgabe ist die interessen der menschen zu
vertreten und die probleme des menschlichen zusammenlebens zu lösen. nur welche
interessen vertretet ihr? wenn unsere volksvertreter in erster linie eigene
interessen, die ihrer partei und die ihrer lobbys vertreten, wieviel zeit bleibt
dann noch für das gemeinwohl?
stellen wir uns vor, in einem gemeinderat, einem landtag oder einem
parlament arbeiten alle mandatare an den besten und fairsten lösungen. utopie?
was wird aus einem patienten, dessen gesundheit den herumdokternden und sich
einander bekämpfenden ärzten eigentlich ziemlich egal ist? ob und wie schnell
der staat vor die hunde geht, ist vielen “verantwortlichen” wirklich ziemlich
wurscht.
die opfer sind wir und unsere nachkommen. wenn die politik beispielsweise
felle verteilt, deren bären unsere kinder erst erlegen müssen. in form von
kreditrückzahlungen für staatliche konsumkredite. weil die verlockung im
selbstbedienungsladen einfach zu groß ist, ein paar packerl mehr ins wagerl zu
legen.
sind wir wirklich die opfer? oder doch beitragstäter? warum? weil wir euch
ja wählen. groß ist die auswahl ja nicht. alles zwischen pest und cholera.
gesundheit kandidiert nicht. parteien und mandatare, die in erster linie
konstruktiv die brennenden probleme der gesellschaft nachhaltig lösen wollen,
werden nicht gewählt. drum kandidieren sie meistens auch nicht. wir wählen
lieber leute, die uns pensions- oder öko-märchen erzählen, die uns anfüttern,
die uns erzählen, was wir hören wollen, die uns gefällige feindbilder an die
wand malen, die uns den größten persönlichen vorteil versprechen, die
prächtigsten sündenböcke präsentieren. und uns erzählen, dass alle schuld sind,
nur nicht wir selbst.
alle sind schuld, nur nicht wir selbst. wir schimpfen über die bösen
spekulanten. und finanzieren unser haus mit einem spekulativen
fremdwährungskredit. wir klagen über steuerhinterziehung und lassen unser auto
erst einige zeit nach der anmeldung von 120 auf 150 ps chippen. natürlich ohne
steuern dafür nachzuzahlen. wir schimpfen über postenschacher und putzen klinken
in ämtern, behörden und parteizentralen, weil wir für unser bubi oder mädi ein
ruhiges jobberl bräuchten. wir suchen sündenböcke, um zu verdrängen, dass wir
selbst teil dieses systems sind.
die jüngsten sündenböcke sind die vermögenden. sie sollten durch eine
vermögenssteuer endlich ihren beitrag leisten. leisteten die bisher keinen
beitrag? keine arbeitsplätze? keine grunderwerbssteuer? keine grundsteuer? keine
kursgewinnsteuer? keine kapitalertragssteuer? keine umsatzsteuer? keine
einkommenssteuer? wir wissen ja, die bösen reichen sitzen alle in
steuerparadiesen. die erreicht man mit einer vermögenssteuer sowieso nicht. wenn
unter dem strich eine massgebliche steuerleistung rausschauen soll, dann muss
eine solche vermögenssteuer in einer gewissen breite spürbar sein. ein gutes
beispiel für eine
“bitte-die-anderen-sollen”-(mehr-steuern-zahlen)-demokratie.
wenn ihr, vertreter der politiker-kaste, über mehr ehrlichkeit im umgang
mit dem bürger philosophiert, dann beginnt doch bitte gleich bei der
vermögenssteuer. nennt sie doch so, wie sie wirklich ist: politische
unvermögenssteuer. weil ihr nicht in der lage seid, mit den mitteln, die
sinnvoll zur verfügung stehen, zu haushalten. ihr sitzt wie maden im speck und
kommt natürlich überhaupt nicht auf die idee, die speckmenge zu rationieren. in
einem funktionierenden haushalt stellt sich die frage, wie man mit den
vorhandenen mitteln möglichst effektiv umgeht. öffentliche haushalte wollen
immer mehr mittel zur verfügung haben, koste es, was es wolle. würde ein
unternehmen wie der staat haushalten, wäre es in spätestens drei jahren
pleite.
wie also kann man euch dazu motivieren, in erster linie für dieses land zu
arbeiten und nicht für die bonzokratie im hintergrund? wie können wir die fäden
durchtrennen, an denen ihr hängt? wie können wir euch von dem zwang befreien,
sich von hinz und kunz mit “sachspenden” vor wahlen anfüttern zu lassen? mir ist
schon klar, wahlkämpfe kosten viele millionen und hinz und kunz können
geldspenden nicht von der steuer absetzen. da sollen lieber 100 millionen vom
konto der bürger in eine ehrenwerte institution fließen als auf einige millionen
zur rechten zeit am rechten ort zu verzichten. rot und schwarz wissen schon was
sie tun, wenn sie den hypo-untersuchungs-ausschuss verhindern.
mit vorzüglicher hochachtung
dein hans!
Montag, 28. Juli 2014
kommentar zum brief von thomas
ich hab thomas versprochen, seinen brief zu kommentieren, da ich mit einigen formulierungen nicht mit kann. ich füg es gleich ein.
Thomas:
Liebe österreichische Politik!
Liebe österreichische Politik!
Stellvertretend für Sie habe ich mir
erlaubt, einige meinem Ermessen nach in ihrer Tätigkeit wichtige
Fähigkeiten herauszugreifen und einem Realitätscheck zuzuführen.
Kurzfristiges Agieren und Denken: Bitte dieser Tätigkeit höchste
Konzentration widmen ; Hinweis: es gibt parteiinterne Schulungen dafür!
hans:
leider steht der kurzfristige vorteil bei vielen politikern im vordergrund. themen und meldungen müssen sich gut verkaufen lassen, ob sie nachhaltig und richtig sind, ist unwesentlich. es muss sich einfach gur anhören. so eine art märchen für erwachsene. parteien unterhalten für diesen zweck oft richtige propaganda-strukturen.
leider steht der kurzfristige vorteil bei vielen politikern im vordergrund. themen und meldungen müssen sich gut verkaufen lassen, ob sie nachhaltig und richtig sind, ist unwesentlich. es muss sich einfach gur anhören. so eine art märchen für erwachsene. parteien unterhalten für diesen zweck oft richtige propaganda-strukturen.
Mittel - und langfristig orientiertes Handeln und Planen: Bitte
ausblenden, sonst hat man nach 5 Jahren nichts mehr „zum Denken“; man
will ja wiedergewählt werden!
langfristige erfolge werden leider erst von der nächsten generation von politikern eingefahren, drum tun sich viele eine langfristige strategie einfach nicht an. und wer viel verändern will, schafft sich zwangsläufig auch viele feinde. das kostet stimmen.
Einbindung der Bürger: Brauchen wir nicht, denn die vergessen ja eh‘ so schnell!
politik ist eine schöne aufgabe, nur das einzige was stört, ist der bürger. wo kämen wir auch hin, wenn überall leute mitreden wollten. es haben manchmal auch funktionäre das bedürfnis, dass alles nach ihren wünschen funktionieren muss und nichts anderes zugelassen werden darf. ich erinnere mich an meine zeit als gemeinderat, wo im wesentlichen 2 oder 3 herren die entscheidungen getroffen haben. anschließend wurde der gemeindevorstand in kenntnis gesetzt und in der nächsten gemeinderatssitzung die beschlüsse durchgewunken. leider geht durch das nicht-einbeziehen kompetenter gemeindebürger auch viel an möglichkeiten verloren.
Ehrlichkeit gegenüber den Bürgern: Ist auch vernachlässigbar; Rest wie Frage davor!
der bürger vergisst wirklich sehr schnell. oder nimmt er/sie sowieso an, dass man die worte eines politikers nicht ernst nehmen kann?so quasi wer es glaubt, ist selber schuld.
Zusammenarbeit mit anderen Parteien, Koalitionspartner inkludiert: Bitte nicht, die könnten ja bessere Ideen haben!
das perverse an unserem politischen system ist, dass die gewählten mandatare nicht gemeinsam das beste für ihre körperschaft anstreben, sondern eigene interessen, die interessen ihrer parteien und die ihrer lobbys, zb. die bünde, im vordergrund stehen.
Akzeptieren von Ideen anderer Parteien, zum Beispiel jene vom
Koalitionspartner: Sicher nicht, die „reden sich das ja nur schön“ um
uns in der Wählergunst zu überholen!
wäre auch wirklich peinlich, wenn eine 2-mann-fraktion in einer gemeinde themen aufs tapet bringt, wo eine 17-mann-und-frau-fraktion vorerst ratlos dreinschaut. die standardmethode ist dann vertagen, ein bissel abändern, evtl. einen ausschuss einsetzen und unter einem anderen titel dann als eigene idee verkaufen.
Anpassen an die Realität: Brauchen wir nicht, es ist immer schon so gegangen! Lieber den Augenblick im Visier als die Zukunft! Sollte es wirklich eng werden, ein Blick zurück wird schon helfen!
die realität ist halt was relatives. jeder sieht sie aus seinem blickwinkel anders. in der öffentlichen wahrnehmung wird vieles aus dem blickwinkel der senioren gesehen, weil sie oft die größte wählergruppe stellen. da verkauft sich der erfolgreiche blick zurück natürlich bestens.
Visionen: Ist das nicht eine schreckliche Krankheit? Lieber nicht anstreifen bzw. rechtzeitig dagegen immunisieren!
visionen sind zwar schrecklich, wo kämen wir da auch hin, aber man kann mit ihnen leben. ist der ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
Die österreichischen
politischen Verhältnisse bzw. deren Unzulänglichkeiten kann man an
diesen von mir erwähnten, sicher nicht erschöpfend aufgezählten
Beispielen charakterisieren, welche deutlich aufzeigen, wo es im System
krankt. Sie geben eindeutig die heutige politische Zeit und deren
Zustand wieder. Eine Korrektur dieser würde nicht nur viele Probleme im
Land, jedweder Natur, beseitigen, sondern vielmehr auch das Vertrauen
der Bevölkerung in die Politik stärken.
die meisten probleme lassen sich nicht einfach durch eine korrektur beseitigen. die probleme sind trotdzem da. nur mit glasnost und perestroika werden politische entscheidungen besser nachvollziehbar. und die akzeptanz wird besser. jedermann recht getan, ist eine kunst, die niemand kann. das wird das beste system nicht ändern können.
Es würde dieser „Zunft“ wieder
den Stellenwert geben, denn sich so viele, welche darin engagiert sind,
verdient hätten für ihre größtenteils ehrenamtliche Tätigkeit zum
Gemeinwohl der Gesellschaft.
ich weiss jetzt nicht konkret, wieviel aufwandsentschädigung ein gemeinderat bekommt. in bezug zu den erbrachten leistungen ist sie für einige viel zu hoch und für wirklich engagierte viel zu niedrig. ich ärgere mich auch, dass wir in nö 56 landtagsabgeordnete durchfüttern müssen, nur dass rot und schwarz möglichst in jedem bezirk einen von der öffentlichen hand bezahlten parteisoldaten zur verfügung hat. fast alle mit tennisarm (vom regelmäßigen spatenstechen).
Denn man vergisst schnell, dass eine
Vielzahl „der Politiker“, vor allem im kommunalen Bereich, ehrliche und
großartige Arbeit leistet und nur einige wenige dieses Bild in den
letzten Jahrzehnten verzerrt oder gestört haben. Es ist daher nicht
verwunderlich, dass sich nicht nur Bürger sondern auch Funktionäre von
der Politik und ihren Parteien abwenden.
Wir leben in einer
Zeit bzw. wir erleben eine Zeitenwende, in der die Gesellschaft mehr und
mehr vom Miteinander in den Egoismus abdriftet. Gemeinwohl steht nicht
mehr im Vordergrund, sondern das Erreichen eines persönlichen Vorteils
ist das unumstrittene Ziel vieler Menschen geworden. Ist dies dann
erreicht verstärkt sich diese „Reise in die Ichbezogenheit“ vielfach.
das abdriften in den egoismus halte ich für ein vorurteil. die menschen sind heute selbstbewusster und lassen sich nicht mehr so viel gefallen. die politik und die körperschaften werden heute nicht mehr als obrigkeit wahrgenommen, was manchen vielleicht schmerzt. das engagement in vielen gemeinnützigen organisationen ist ausgeprägt wie nie. menschen suchen in solchen organisationen wieder sinnvolle beschäftigung, vielleicht auch weil sie rüstige pensionisten sind oder mehr freizeit haben als früher. den anteil selbstsüchtiger menschen schätze ich heute sicher nicht höher ein als vor 25 oder 50 jahren.
Wollen wir dieses Phänomen weiterhin fördern oder gibt es nicht doch
Alternativen dazu, Möglichkeiten diese Tendenzen zu stoppen und die
Menschen zu überzeugen, dass es auch andere Kombinationen und Wege gibt.
Das Streben nach Wohlstand und einem besseren Leben ist berechtigt,
doch sollte die Konsequenz daraus nicht die Verneinung des Miteinanders
und die soziale Isolation sein.
die vorstellung von miteinander wird heute vielfach anders wahrgenommen. facebook-freunde, whats-app, twitter, ... wir sind vielleicht mit dem papst befreundet, aber den örtlichen pfarrer sehen wir nur mehr ein mal im jahr.
Und hier ist die Politik gefordert anzusetzen.
Durch das Fördern von sozialem Engagement und einer Gesellschaft des
Miteinanders können nämlich im Idealfall beide oben beschriebenen
Phänomene wieder abgewendet werden. Einerseits wird die großflächige
Wanderung in die Isolation und das Bilden von Egoismus vermieden,
andererseits kann meiner Meinung nach dadurch auch das Verständnis für
die Politik gehoben und als Konsequenz daraus vielleicht auch wieder
mehr Engagement in der Politik erreicht werden. Vor allem im kommunalen
Bereich ist die Involvierung von Bürgern zur Bewältigung der politischen
Alltagsarbeiten unumgänglich. Eine zentrale Steuerung von oben würde
hier überhaupt nicht funktionieren und letztendlich zu einem Kollaps
oder Aufstand führen. Um dies zu erreichen muss die Politik vorangehen,
positive Zeichen setzen und den Leuten das Gefühl geben, dass dies
ehrlich gemeint ist! Sich wandeln!
Passiert dies nicht
besteht die enorme Gefahr, dass die Bevölkerung nie wieder Verständnis
für unser gewähltes politisches System aufbringen wird bzw. kann.
dass die bevölkerung immer weniger verständnis für unser politisches system aufbringt, hängt möglicherweise in erster linie damit zusammen, wie die politik mit dem bürger umgeht. er fühlt sich des öfteren einfach für blöd verkauft. man spekuliert mit seinem raschen vergessen. entscheidungen fallen, wie sie den bonzen-organisationen passen, nicht wie sie nachhaltig für das land notwendig wären. da dürfen wir den wähler aber auch nicht aus der verantwortung entlassen. er bevorzugt jene politiker und parteien, die ihm den größten persönlichen vorteil versprechen, die schlimmsten feindbilder an die wand malen, die schmierigsten parolen dreschen, die schönsten märchen erzählen und die tollsten sündenböcke liefern. wieviele wähler wählen eine partei, der sie die besten lösungen für das land zutrauen? eine solche partei käme nicht mal über die 4-%-hürde ins parlament.
Einerseits durch ein weiteres Zunehmen der Frustration und
Vernachlässigen des sozialen Umfelds, andererseits vielleicht auch durch
das Entstehen anderer politischer Systeme, welche eine Beteiligung des
Einzelnen am politischen System eventuell nicht mehr anstreben oder
tolerieren.
die angebliche beteiligung des bürgers ist jetzt schon ein placebo ohne inhalt.das einzige, was in der politik stört, ist der bürger.
Ein
weiterer wichtiger Aspekt, welcher zusätzlich zum Gelingen der vorhin
genannten Punkte beiträgt und ein Umdenken in der Politik erfordert,
ist ein notwendiger Wandel des uns bekannten und praktizierten
Wirtschaft – und Sozialmodells. Im derzeitigen Wirtschaftsmodell steht
das absolute Gewinnstreben, basierend auf ständigem Wachstum, im
Vordergrund, und der Glaube, dass der freie ungeregelte Markt der Boden
für Wohlstand ist, dominiert die Meinungsbildner in Wirtschaft und
Politik.
diese aussage mag der philosophie des öaab entspringen, ich halte sie aber grundsätzlich für falsch. ich kenne keine firma, die das absolute gewinnstreben praktiziert. auch keine, die ständiges wachstum aufweist. ich kenne auch niemand, der einen freien ungeregelten markt will.
Diese Annahme ist im Prinzip längst Geschichte und hat sich so
nicht ganz bewahrheitet. Wir wissen mittlerweile, dass es ein stetes
Wachstum nicht geben kann und dieses eigentlich unnatürlich ist. Die
Natur zeigt dies ganz eindeutig vor, denn dort zeigt sich schnelles oder
zu schnelles Wachstum in einer minderen Qualität.
Vielmehr
ist es nun erforderlich ein nachhaltiges System zu entwickeln, welche
in den Bereichen der Ökologie, der Ökonomie und dem Sozialen eine
Parität herstellt. Zudem müssen wir uns fragen, ob in Zukunft Wohlstand
wirklich nur über materielle oder monetäre Werte definiert werden soll,
oder ob nicht ganz andere Werte im Vordergrund stehen sollen. Leben,
Lebensqualität, Streben nach einem sozialen Miteinander!
ich nahm an, dass die ökosoziale marktwirtschaft seit josef riegler stand der politk in österreich seit ca. 30 jahren ist.
Generell wurden die
derzeit existenten politischen Strukturen aller Parteien nicht an die
Realität angepasst, nicht nachjustiert.
ein erfolgreicher unternehmer versucht ein problem zu lösen, bevor es auftritt. die öffentliche hand löst probleme oft erst, wenn sie schon eingetreten sind. die aua wurde verkauft, als man noch hunderte millionen hinten nachschmeißen musste, nicht als absehbar war, dass sie als kleine fluglinie praktisch keine chance hatte.
Im Gegenteil, unter Bezugnahme
und steter Huldigung und Hinwendung an (parteilich) Vergangenes wird
übersehen, dass sich die Parteistrukturen gegenseitig aufreiben und
versuchen, sich auszuspielen. Konsequenz daraus wird auf kurz oder lang
eine Aufsplitterung in Einzelgruppen – u/o Parteien sein. Ob dies
zielführend und wünschenswert ist, wage ich zu bezweifeln, da es meinem
Ermessen nach zu einer weiteren Polarisierung einzelner
Bevölkerungsgruppen- und Schichten führen wird. Dies ist ja heute schon
zu beobachten, nämlich dort, wo manche Parteien im Inneren so
aufgestellt sind. Ein parteiübergreifendes Miteinander wäre vielleicht
ein Lösungsansatz für die Zukunft. Bevor dieses Miteinander erreicht
werden kann, müssen aber alle Parteien an sich selbst arbeiten. Die
größte Opposition einer Partei ist die eigene Partei bzw. Teile davon.
Dort, im Inneren der Partei, finden auch die härtesten „Kämpfe“ statt,
und dies wirkt sich logischerweise auch auf die Arbeit nach außen aus.
Solange verschiedene Interessen in einer Partei vertreten werden sollen,
wird dies nicht gelingen. Historisch gesehen mögen diese Strukturen
Sinn gemacht haben, nur finden diese in der heutigen Zeit keine optimale
Anwendung mehr.
entscheidungen fallen leider zu oft auf der machtebene, nicht auf der sachebene.
Zusammenfassend
sei der Politik gesagt, dass sie neben der bestmöglichen Unterstützung
der natürlichen Innovationsfreudigkeit ihrer Bürger einfach nur aus
Erfahrungen und Fehlern, welche vielerorts dokumentiert sind, lernen
soll. Man sollte Empfehlungen ernsthaft nachgehen und sie nicht auf die
lange Bank (i.e. nächste Amtsperiode) schieben. Man sollte die
Verdrossenheit und Verzweiflung vieler Menschen in die derzeitige
Politik richtig lesen und deuten, denn nur so kann man richtig
re(a)gieren. Zu guter Letzt sollte man dann bei der Umsetzung des
Genannten vor allem mehr auf den natürlichen „Hausverstand“ vertrauen,
und nicht auf Spin-Doktoren bzw. Meinungsumfragen! Klingt zwar
abgedroschen, ist aber wahrscheinlich am hilfreichsten für uns alle!
man sollte! wir wissen, was die anderen sollten. es wäre hilfreicher, darüber nachzdenken, was ich selbst tatsächlich zur verbesserung beitragen kann.
Die
Natur und die Menschheit haben aus Fehlern und Ineffizienzen gelernt
und sind so zum Besseren mutiert.
das bezweifle ich jetzt. ob es besser wurde, ist eine frage der bewertung. wir haben uns jedenfalls verändert. das kann vom einen positiv und vom anderen negativ gesehen werden.
Warum kann dies nicht auch die
Politik?
aus welchem grund sollte die politik zum besseren mutieren? die strippenzieher im hintergrund richten es sich, wie es ihnen passt und der gelernte österreicher hat genug gründe zum sudern.
aus welchem grund sollte die politik zum besseren mutieren? die strippenzieher im hintergrund richten es sich, wie es ihnen passt und der gelernte österreicher hat genug gründe zum sudern.
„Die
Geschichte und die Vergangenheit eines Landes sind ein wichtiger
Bestandteil und Beitrag zur Identität. Um aber die Weiterentwicklung und
den Fortschritt eines Landes sicherzustellen und voranzutreiben sollte
man sich an der Gegenwart orientieren und die Zukunft bestmöglich
antizipieren!“
tommio2014
Thomas Obruca, e.h. Hürm, am 04.Juli 2014
so weit ein paar gedanken zum brief von thomas. wenn sie den brief ebenfalls kommentieren wollen, nutzen sie unten die kommentar-funktion oder senden sie mir ein mail an hans.kreimel@aon.at. mit ihrem einverständnis veröffentliche ich ihre stellungnahme gerne in diesem blog.
Samstag, 26. Juli 2014
brief an die politik
nach dem info-abend am 26.6.2014 in inning mit ddr. manfred moschner und roland düringer hat
vize-bürgermeister thomas obruca dem wunsch düringers rechnung getragen,
einen brief an die politik zu verfassen. der brief vom 4.7.2014 wurde
im 183. videotagebuch-eintrag auf düringers plattform
www.gueltigestimme.at am 16.7.2014 veröffentlicht. sie können ihn im
folgenden nachlesen.
im brief werden viele themen und probleme angeschnitten, die man ausdiskutieren sollte. "man sollte" ist vielleicht eines unserer probleme. was hindert uns daran, darüber zu diskutieren? es wird jedenfalls spannend. 2015 stehen gemeinderatswahlen an und den hürmer schwarzen ist die opposition abhanden gekommen. eine selbstzerfleischung der schwarzen bünde ist zu erwarten.
Liebe österreichische Politik!
Stellvertretend für Sie habe ich mir
erlaubt, einige meinem Ermessen nach in ihrer Tätigkeit wichtige
Fähigkeiten herauszugreifen und einem Realitätscheck zuzuführen.
Kurzfristiges Agieren und Denken: Bitte dieser Tätigkeit höchste Konzentration widmen ; Hinweis: es gibt parteiinterne Schulungen dafür!
Mittel - und langfristig orientiertes Handeln und Planen: Bitte ausblenden, sonst hat man nach 5 Jahren nichts mehr „zum Denken“; man will ja wiedergewählt werden!
Einbindung der Bürger: Brauchen wir nicht, denn die vergessen ja eh‘ so schnell!
Ehrlichkeit gegenüber den Bürgern: Ist auch vernachlässigbar; Rest wie Frage davor!
Zusammenarbeit mit anderen Parteien, Koalitionspartner inkludiert: Bitte nicht, die könnten ja bessere Ideen haben!
Akzeptieren von Ideen anderer Parteien, zum Beispiel jene vom Koalitionspartner: Sicher nicht, die „reden sich das ja nur schön“ um uns in der Wählergunst zu überholen!
Anpassen an die Realität: Brauchen wir nicht, es ist immer schon so gegangen! Lieber den Augenblick im Visier als die Zukunft! Sollte es wirklich eng werden, ein Blick zurück wird schon helfen!
Visionen: Ist das nicht eine schreckliche Krankheit? Lieber nicht anstreifen bzw. rechtzeitig dagegen immunisieren!
Die österreichischen
politischen Verhältnisse bzw. deren Unzulänglichkeiten kann man an
diesen von mir erwähnten, sicher nicht erschöpfend aufgezählten
Beispielen charakterisieren, welche deutlich aufzeigen, wo es im System
krankt. Sie geben eindeutig die heutige politische Zeit und deren
Zustand wieder. Eine Korrektur dieser würde nicht nur viele Probleme im
Land, jedweder Natur, beseitigen, sondern vielmehr auch das Vertrauen
der Bevölkerung in die Politik stärken. Es würde dieser „Zunft“ wieder
den Stellenwert geben, denn sich so viele, welche darin engagiert sind,
verdient hätten für ihre größtenteils ehrenamtliche Tätigkeit zum
Gemeinwohl der Gesellschaft. Denn man vergisst schnell, dass eine
Vielzahl „der Politiker“, vor allem im kommunalen Bereich, ehrliche und
großartige Arbeit leistet und nur einige wenige dieses Bild in den
letzten Jahrzehnten verzerrt oder gestört haben. Es ist daher nicht
verwunderlich, dass sich nicht nur Bürger sondern auch Funktionäre von
der Politik und ihren Parteien abwenden.
Wir leben in einer
Zeit bzw. wir erleben eine Zeitenwende, in der die Gesellschaft mehr und
mehr vom Miteinander in den Egoismus abdriftet. Gemeinwohl steht nicht
mehr im Vordergrund, sondern das Erreichen eines persönlichen Vorteils
ist das unumstrittene Ziel vieler Menschen geworden. Ist dies dann
erreicht verstärkt sich diese „Reise in die Ichbezogenheit“ vielfach.
Wollen wir dieses Phänomen weiterhin fördern oder gibt es nicht doch
Alternativen dazu, Möglichkeiten diese Tendenzen zu stoppen und die
Menschen zu überzeugen, dass es auch andere Kombinationen und Wege gibt.
Das Streben nach Wohlstand und einem besseren Leben ist berechtigt,
doch sollte die Konsequenz daraus nicht die Verneinung des Miteinanders
und die soziale Isolation sein.
Und hier ist die Politik gefordert anzusetzen.
Durch das Fördern von sozialem Engagement und einer Gesellschaft des
Miteinanders können nämlich im Idealfall beide oben beschriebenen
Phänomene wieder abgewendet werden. Einerseits wird die großflächige
Wanderung in die Isolation und das Bilden von Egoismus vermieden,
andererseits kann meiner Meinung nach dadurch auch das Verständnis für
die Politik gehoben und als Konsequenz daraus vielleicht auch wieder
mehr Engagement in der Politik erreicht werden. Vor allem im kommunalen
Bereich ist die Involvierung von Bürgern zur Bewältigung der politischen
Alltagsarbeiten unumgänglich. Eine zentrale Steuerung von oben würde
hier überhaupt nicht funktionieren und letztendlich zu einem Kollaps
oder Aufstand führen. Um dies zu erreichen muss die Politik vorangehen,
positive Zeichen setzen und den Leuten das Gefühl geben, dass dies
ehrlich gemeint ist! Sich wandeln!
Passiert dies nicht
besteht die enorme Gefahr, dass die Bevölkerung nie wieder Verständnis
für unser gewähltes politisches System aufbringen wird bzw. kann.
Einerseits durch ein weiteres Zunehmen der Frustration und
Vernachlässigen des sozialen Umfelds, andererseits vielleicht auch durch
das Entstehen anderer politischer Systeme, welche eine Beteiligung des
Einzelnen am politischen System eventuell nicht mehr anstreben oder
tolerieren.
Ein
weiterer wichtiger Aspekt, welcher zusätzlich zum Gelingen der vorhin
genannten Punkte beiträgt und ein Umdenken in der Politik erfordert,
ist ein notwendiger Wandel des uns bekannten und praktizierten
Wirtschaft – und Sozialmodells. Im derzeitigen Wirtschaftsmodell steht
das absolute Gewinnstreben, basierend auf ständigem Wachstum, im
Vordergrund, und der Glaube, dass der freie ungeregelte Markt der Boden
für Wohlstand ist, dominiert die Meinungsbildner in Wirtschaft und
Politik. Diese Annahme ist im Prinzip längst Geschichte und hat sich so
nicht ganz bewahrheitet. Wir wissen mittlerweile, dass es ein stetes
Wachstum nicht geben kann und dieses eigentlich unnatürlich ist. Die
Natur zeigt dies ganz eindeutig vor, denn dort zeigt sich schnelles oder
zu schnelles Wachstum in einer minderen Qualität.
Vielmehr
ist es nun erforderlich ein nachhaltiges System zu entwickeln, welche
in den Bereichen der Ökologie, der Ökonomie und dem Sozialen eine
Parität herstellt. Zudem müssen wir uns fragen, ob in Zukunft Wohlstand
wirklich nur über materielle oder monetäre Werte definiert werden soll,
oder ob nicht ganz andere Werte im Vordergrund stehen sollen. Leben,
Lebensqualität, Streben nach einem sozialen Miteinander!
Generell wurden die
derzeit existenten politischen Strukturen aller Parteien nicht an die
Realität angepasst, nicht nachjustiert. Im Gegenteil, unter Bezugnahme
und steter Huldigung und Hinwendung an (parteilich) Vergangenes wird
übersehen, dass sich die Parteistrukturen gegenseitig aufreiben und
versuchen, sich auszuspielen. Konsequenz daraus wird auf kurz oder lang
eine Aufsplitterung in Einzelgruppen – u/o Parteien sein. Ob dies
zielführend und wünschenswert ist, wage ich zu bezweifeln, da es meinem
Ermessen nach zu einer weiteren Polarisierung einzelner
Bevölkerungsgruppen- und Schichten führen wird. Dies ist ja heute schon
zu beobachten, nämlich dort, wo manche Parteien im Inneren so
aufgestellt sind. Ein parteiübergreifendes Miteinander wäre vielleicht
ein Lösungsansatz für die Zukunft. Bevor dieses Miteinander erreicht
werden kann, müssen aber alle Parteien an sich selbst arbeiten. Die
größte Opposition einer Partei ist die eigene Partei bzw. Teile davon.
Dort, im Inneren der Partei, finden auch die härtesten „Kämpfe“ statt,
und dies wirkt sich logischerweise auch auf die Arbeit nach außen aus.
Solange verschiedene Interessen in einer Partei vertreten werden sollen,
wird dies nicht gelingen. Historisch gesehen mögen diese Strukturen
Sinn gemacht haben, nur finden diese in der heutigen Zeit keine optimale
Anwendung mehr.
Zusammenfassend
sei der Politik gesagt, dass sie neben der bestmöglichen Unterstützung
der natürlichen Innovationsfreudigkeit ihrer Bürger einfach nur aus
Erfahrungen und Fehlern, welche vielerorts dokumentiert sind, lernen
soll. Man sollte Empfehlungen ernsthaft nachgehen und sie nicht auf die
lange Bank (i.e. nächste Amtsperiode) schieben. Man sollte die
Verdrossenheit und Verzweiflung vieler Menschen in die derzeitige
Politik richtig lesen und deuten, denn nur so kann man richtig
re(a)gieren. Zu guter Letzt sollte man dann bei der Umsetzung des
Genannten vor allem mehr auf den natürlichen „Hausverstand“ vertrauen,
und nicht auf Spin-Doktoren bzw. Meinungsumfragen! Klingt zwar
abgedroschen, ist aber wahrscheinlich am hilfreichsten für uns alle!
Die
Natur und die Menschheit haben aus Fehlern und Ineffizienzen gelernt
und sind so zum Besseren mutiert. Warum kann dies nicht auch die
Politik?
„Die
Geschichte und die Vergangenheit eines Landes sind ein wichtiger
Bestandteil und Beitrag zur Identität. Um aber die Weiterentwicklung und
den Fortschritt eines Landes sicherzustellen und voranzutreiben sollte
man sich an der Gegenwart orientieren und die Zukunft bestmöglich
antizipieren!“
tommio2014
Thomas Obruca, e.h. Hürm, am 04.Juli 2014
im brief werden viele themen und probleme angeschnitten, die man ausdiskutieren sollte. "man sollte" ist vielleicht eines unserer probleme. was hindert uns daran, darüber zu diskutieren? es wird jedenfalls spannend. 2015 stehen gemeinderatswahlen an und den hürmer schwarzen ist die opposition abhanden gekommen. eine selbstzerfleischung der schwarzen bünde ist zu erwarten.
Donnerstag, 27. März 2014
pflanzenöl als treibstoff - interessenten gesucht
auf initiative des katholischen bildungswerkes kbw hürm hielt wolfgang löser in inning vor einigen wochen einen vortrag über energie-autharkie in der landwirtschaft. löser bewirtschaftet einen energieautharken bauernhof in der nähe von streitdorf. kurt faißner verfasste für ihn das buch "der energierebell".
in sachen treibstoff-versorgung ist der anbau von sonnenblumen heute durchaus kostendeckend. bei einem ertrag von ca. 1000 l öl bei einem treibstoffpreis von eur 1,35 liegt der rohertrag bei ca. eur 1.350,-. dazu fallen ca. 2000 kg eiweiss-futter an.
das projekt "pflanzenöl als treibstoff" wirft viele fragen auf:
+ welche sonnenblumen-sorten sind geeignet? das öl sollte einen stockpunkt von ca. -15 grad besitzen. es gibt ca. 20 geeignete sorten.
+ wie produziere ich am besten sonnenblumen? anbau, pflanzenschutz, düngung, ernte
+ muss die saat getrocknet und gereinigt werden?
+ wo kann ich die sonnenblumen lagern?
+ wo kann ich die kerne pressen lassen? wie muss ich das öl lagern? wie lange ist das öl haltbar?
+ wie muss ein dieselmotor umgebaut werden, damit er mit reinem pflanzenöl betrieben werden kann? löser praktiziert nur mehr ein-tank-lösungen. in der regel wird eine stärkere treibstoffpumpe eingebaut, die einspritzelektronik umprogrammiert und evtl. die einspritzdüsen geändert.
da es einfacher ist, diese fragen gemeinsam anzugehen, suche ich auf diesen weg interessenten, die an einem solchen projekt interessiert sind. haben sie interesse? dann bitte bei mir melden unter stratem@gmx.net
in sachen treibstoff-versorgung ist der anbau von sonnenblumen heute durchaus kostendeckend. bei einem ertrag von ca. 1000 l öl bei einem treibstoffpreis von eur 1,35 liegt der rohertrag bei ca. eur 1.350,-. dazu fallen ca. 2000 kg eiweiss-futter an.
das projekt "pflanzenöl als treibstoff" wirft viele fragen auf:
+ welche sonnenblumen-sorten sind geeignet? das öl sollte einen stockpunkt von ca. -15 grad besitzen. es gibt ca. 20 geeignete sorten.
+ wie produziere ich am besten sonnenblumen? anbau, pflanzenschutz, düngung, ernte
+ muss die saat getrocknet und gereinigt werden?
+ wo kann ich die sonnenblumen lagern?
+ wo kann ich die kerne pressen lassen? wie muss ich das öl lagern? wie lange ist das öl haltbar?
+ wie muss ein dieselmotor umgebaut werden, damit er mit reinem pflanzenöl betrieben werden kann? löser praktiziert nur mehr ein-tank-lösungen. in der regel wird eine stärkere treibstoffpumpe eingebaut, die einspritzelektronik umprogrammiert und evtl. die einspritzdüsen geändert.
da es einfacher ist, diese fragen gemeinsam anzugehen, suche ich auf diesen weg interessenten, die an einem solchen projekt interessiert sind. haben sie interesse? dann bitte bei mir melden unter stratem@gmx.net
Montag, 17. März 2014
zwei erdbeben erschüttern hürm
17.3.2014
zwei erdbeben erschüttern hürm.
um 17.09 uhr wird ein erdbeben der stärke 2,5 mit epizentrum pielachhäuser/haunoldstein wahrgenommen. ein weiteres beben folgt um 21.33 uhr, stärke 3,2, epizentrum obergraben, hafnerbach.
quelle: zamg
zwei erdbeben erschüttern hürm.
um 17.09 uhr wird ein erdbeben der stärke 2,5 mit epizentrum pielachhäuser/haunoldstein wahrgenommen. ein weiteres beben folgt um 21.33 uhr, stärke 3,2, epizentrum obergraben, hafnerbach.
quelle: zamg
Donnerstag, 6. März 2014
gebrauchsabgabe für abwassergenossenschaften
die gemeinde hürm schreibt sechs abwassergenossenschaften im gemeindegebiet die sog. gebrauchsabgabe vor. sie beträgt eur 28,- pro angefangenen 100 m. damit soll die benutzung öffentlicher flächen "besteuert" werden. interessanterweise betrifft das alle infrastruktur-leitungen ausgenommen die telefonkabel.
emotional betrachtet hat hans hollaus recht. die abwassergenossenschaften in den orten haben ihre abwassernetze samt kläranlage selbst organisiert und finanziert. sie haben der gemeinde viel arbeit und verantwortung abgenommen. und viele grundbesitzer haben akzeptiert, dass der kanal auf ihrem privatgrund verlegt wurde und nicht auf öffentlichen flächen. in der regel sind deshalb die "kanalgebühren" in diesen dörfern auch niedriger. diese lösung ist eine win-win-situation für gemeinde und dorf-bewohner.
andererseits steht land und gemeinde unter horrendem finanziellen druck. beim ertrag von ein paar hundert euros ist der verwaltungsaufwand bald höher als der ertrag. das problem ist vielmehr, wenn die gemeinde irgendwo nachgibt, dann werden auch die strom- und gasnetzbetreiber alles dran setzen, diese gebrauchsabgabe auszuhebeln. um welche summe es da geht, kann ich nur vermuten. und da wäre noch der druck vom land. wenn bestimmte gebühren und abgaben nicht eingehoben werden, werden bestimmte gelder vom land nicht mehr fließen.
dass sich die gemeindehaftungen auf die zinssätze der kredite ausgewirkt haben, kann ich nicht bestätigen. als der kredit für die wgsa in seeben ausgehandelt wurde, war eine gemeindehaftung noch kein thema.
emotional betrachtet hat hans hollaus recht. die abwassergenossenschaften in den orten haben ihre abwassernetze samt kläranlage selbst organisiert und finanziert. sie haben der gemeinde viel arbeit und verantwortung abgenommen. und viele grundbesitzer haben akzeptiert, dass der kanal auf ihrem privatgrund verlegt wurde und nicht auf öffentlichen flächen. in der regel sind deshalb die "kanalgebühren" in diesen dörfern auch niedriger. diese lösung ist eine win-win-situation für gemeinde und dorf-bewohner.
andererseits steht land und gemeinde unter horrendem finanziellen druck. beim ertrag von ein paar hundert euros ist der verwaltungsaufwand bald höher als der ertrag. das problem ist vielmehr, wenn die gemeinde irgendwo nachgibt, dann werden auch die strom- und gasnetzbetreiber alles dran setzen, diese gebrauchsabgabe auszuhebeln. um welche summe es da geht, kann ich nur vermuten. und da wäre noch der druck vom land. wenn bestimmte gebühren und abgaben nicht eingehoben werden, werden bestimmte gelder vom land nicht mehr fließen.
dass sich die gemeindehaftungen auf die zinssätze der kredite ausgewirkt haben, kann ich nicht bestätigen. als der kredit für die wgsa in seeben ausgehandelt wurde, war eine gemeindehaftung noch kein thema.
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